Den digitalen Wandel meistern

Heise Developer World auf der CeBIT

Den digitalen Wandel meistern

"d!conomy" im Aufwind

Die CeBIT stand 2016 unter dem Motto „d!conomy“ und damit ganz im Zeichen des digitalen Wandels. Wie sich die digitale Transformation von Unternehmen erfolgreich verwirklichen lässt, wurde auch auf der Developer World heiß diskutiert - einem neuen Ausstellungs- und Konferenzformat, das Yatta und die Heise Medien Gruppe gemeinsam mit der CeBIT ins Leben gerufen haben. Nach dem großen Erfolg im Jahr 2015 fand die Developer World 2016 bereits zum zweiten Mal statt. Und sie beschäftigte sich bei Weitem nicht nur mit Software-Entwicklung. Stattdessen thematisierte sie eine der großen Fragen unserer Zeit: Wie können Unternehmen den digitalen Wandel erfolgreich meistern und gestalten?

Augmented Reality, das Internet der Dinge, 3D-Druck, Cloud und Datensicherheit, das waren nur einige der Themen, die in vielfältigen Talks zur digitalen Transformation auf der diesjährigen Developer World Erwähnung finden. Digitale Technologien und Medien sind längst im Alltag vieler Unternehmen angekommen – doch der digitale Wandel beginnt und endet nicht mit der Einführung neuer Technologien, und er wird weiterhin an Dynamik gewinnen.

Tatsächlich ist die Art und Weise, wie Geschäfte gemacht werden, fundamental im Umbruch. Die Digitalisierung eröffnet neue Geschäftsfelder – und zerstört überkommene Modelle. Das stellt viele Unternehmen vor Herausforderungen – denn der Wandel erfasst eben nicht nur Technologien, sondern vor allem auch Organisationsstrukturen, Prozesse und damit die gesamte Unternehmenskultur. Die Transformation hat globalen Einfluss, auf die Produktion ebenso wie auf die Kommunikation, intern und zum Kunden, auf die Infrastruktur und auf die Rolle jedes Einzelnen im Unternehmen. All das will unternehmerisch begleitet werden. Und das erfordert unter anderem, altbewährte Konzepte von Grund auf neu zu denken – und sich als Unternehmen neu zu erfinden.

Digitale Transformation ist mehr als Software

Laut einer BITKOM-Studie aus dem Dezember 2015 sieht das auch eine überwältigende Mehrheit von Unternehmen in wichtigen Branchen so: 96 Prozent der befragten Unternehmen aus den Bereichen Automobilbau, Banken, Medien, Pharmaindustrie und Touristik bewerten die Digitalisierung positiv. Die Chancen stehen also im Vordergrund, und nicht etwa die Risiken.

Das digitale Zeitalter entspringt aus den Möglichkeiten, die mit der rapiden Entwicklung neuer Technologien hervorgehen. 3D-Drucker, Cloud Computing, Roboter und das Internet der Dinge – wie diese und andere Technologien die Geschäftswelt und Märkte verändern, mag noch nicht abschließend feststehen, sicher ist aber, dass die digitale Transformation hin zur „d!conomy“ neue, faszinierende Chancen eröffnet. Aber was braucht es, um diese Chancen auch zu nutzen?

Oft ist von einem Kulturwandel in Unternehmen die Rede, von flacheren Hierarchien, von agilen Teams, omnichannel Customer Service, neuen Rollenbildern wie dem Chief Digital Officer und vielen anderen Maßnahmen, durch die Unternehmen sich für die eigene digitale Transformation aufstellen. Viele Fragen drehen sich auch darum, wie Unternehmen künftig Daten verwalten, auswerten und nutzen; Big Data ist das Stichwort.

Für eine erfolgreiche Gestaltung des digitalen Wandels gehört es neben der technischen Aufstellung – von der IT-Strategie, über die digitale Infrastruktur bis hin zu den Softwaresystemen – auch dazu die interne Organisation weiter zu entwickeln. Erstaunlicherweise spielt die Enterprise-IT dabei bislang nur eine untergeordnete Rolle. Allzu häufig wurde der Kernbereich des Chief Information Officer (CIO) „nur“ als Cost Center geschmäht; eine gestaltende Transformationsfunktion kam ihm deshalb kaum noch zu. Der Fokus „der IT“ liegt dann (allein?) auf Sicherung des Betriebs. Sich neu zu erfinden steht dann natürlich in Widerspruch zu einer so verstandenen Kernaufgabe von IT. Ähnlich verhält es sich mit der eigenen Forschung und Entwicklung, gelegentlich angesiedelt beim Chief Technical Officer (CTO).

Strategieprojekte ins Leben zu rufen und ein ganz frisches Team aufzubauen, kann deshalb durchaus das richtige Signal sein – und auch eine unabhängige strategische Planung mit den richtigen Beratern kann sich als guter Ausgangspunkt zur Gestaltung der digitalen Transformation erweisen. Doch auch in der bestehenden IT können transformative Potenziale schlummern und nicht immer ist es notwendig oder sinnvoll, sich per Kahlschlag aller bestehender (Software-)Systeme zu entledigen. So lassen sich auch Synergien herstellen und Konflikte vermeiden.

Transformation und Wandel sind Prozesse. Von außen betrachtet mögen die Ergebnisse erfolgreicher digitalen Strategien schon einmal wie eine abrupte Veränderung wirken, meistens geht den beeindruckenden Ergebnissen jedoch ein Entwicklungsprozess voraus – und die Transformation war viel mehr Evolution als Revolution. Sich neu zu erfinden, muss nicht bedeuten, wie ein Phönix aus der eigenen Asche aufzuerstehen. Ein integrierender Ansatz kann durchaus überraschende Stärken der eigenen IT ans Licht bringen, die es sich auszubauen und weiterzuentwickeln lohnt.

Eine Strategie für die digitale Transformation beinhaltet also im Wesentlichen drei Schlüsselkomponenten: Menschen, Informationen und Technologien. Alle drei sind untrennbar miteinander vernetzt. Auf der Developer World im Bereich SCALE11 der CeBIT geht es daher auch nicht ausschließlich um Software und neue Technologien, sondern vor allem um die Möglichkeiten von Software-Entwicklung im ganzheitlichen Kontext der Digitalisierung.

Kluge Köpfe und interdisziplinäres Denken schaffen Innovationen

Die Developer World brachte auch in diesem Jahr kreative Köpfe aus der Tech-Szene mit führenden Technologieexperten, Start-up-Gründern und etablierten Unternehmen zusammen – und entfacht dadurch eine intensive Auseinandersetzung mit den brennenden Themen der Digitalisierung. So beleuchtet die Developer World nicht nur die Möglichkeiten und Chancen der Digitalisierung, sondern beflügelt auch Ideen zu den großen Trendthemen unserer Zeit.

Auf der Developer World treffen Expertenwissen und innovative Konzepte auf engstem Raum zusammen. Der interdisziplinäre Dialog bekräftigt die Idee von Software und IT als Wertschöpfungstreiber – und damit als wesentlichen Faktor für den Unternehmenserfolg: Nur wer technologischen am Puls der Zeit ist, weiß wo Innovationen entstehen, gegenwärtig und zukünftig.

Welches Gewicht dieser kreative Dialog über fachliche Grenzen hinweg hat, beweist der diesjährige Schwerpunkt der CeBIT „d!conomy“, eine Wortschöpfung aus „digital“ und „economy“. Software ist der Motor der Digitalisierung, Daten sind ihr Treibstoff – aber die Fahrtrichtung bestimmen Menschen. Mit Kreativität und Gestaltungwillen fügen sich die drei Schlüsselkomponenten digitaler Transformation erfolgreich zusammen. Menschen, Informationen und Technologien. So lässt sich digitale Transformation unternehmerisch begleiten und prägen. Mit technologischem Knowhow, Produktmanagementkompetenz und kreativem, unternehmerischem Denken.

Über Yatta

Bereits seit 2008 unterstützen wir Unternehmen bei der erfolgreichen Gestaltung des digitalen Wandels. Dabei liefern wir nicht nur neue Impulse und das technologische Know-how, sondern auch ein Denken jenseits gewohnter Pfade.

Als Start-up leben wir den Wandel selbst Tag für Tag. Damit schaffen wir eine Kultur mit Raum für Ideen, in der durch Know-how, Kreativität und Umsetzungsstärke, Innovationen gedeihen können. Dieses Konzept setzen wir bei allem um, was wir tun. Als operativer Partner für Planung, Analyse und Umsetzung gemeinsam mit unterschiedlichsten Unternehmen. In Kundenprojekten bei der Produktentwicklung oder der Prozessgestaltung genau wie beim Aufbau neuer Geschäftsmodelle, zum Beispiel durch digitale Marktplätze und Plattformen.

Die Basis für eine erfolgreiche digitale Transformation ist unabhängiges, geschäftsfeldübergreifendes Denken. Wer also könnte Unternehmen im digitalen Wandel besser begleiten als ein Tech-Start-up?